BGV B2

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  • Herkunft
  • Inhalt
  • Außerkraftsetzung

 

Anwendung

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für die Erzeugung, Übertragung und Anwendung von Laserstrahlung.

 

Herkunft

Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) – Gesetzliche Unfallversicherung

 

Inhalt:

Die BGV B2 „Laserstrahlung“ zitiert die 7 Laserklassen der DIN 60825-1, es wird der Laserschutzbeauftragte definiert und die Anmeldung der Inbetriebnahme einer Laseranlage bei den zuständigen Behörden für den Arbeitsschutz gefordert. Alles ist sehr allgemein gehalten und es gibt nur einen Paragraphen (§13) über „Lasereinrichtungen für Vorführ- und Anzeigezwecke“. In der Durchführungsanweisung wird aber auf die BG-Information „Laser-Einrichtungen für Show- oder Projektionszwecke“ (BGI 5007) verwiesen.

 

Außerkraftsetzung / Zurückziehen der BGV B2

Am 26 Juli 2010 trat die OStrV in Kraft. Dann hat es noch mal bis April 2015 gedauert, bis die „Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung“ (TROS Laser) veröffentlicht worden sind. Zu diesem Zeitpunkt sollte die BGV B2 von allen Berufsgenossenschaften zurückgezogen werden, damit nicht zwei Regelwerke (BG / staatl.)  parallel Gültigkeit haben. Bislang (Feb. 2017) hat nur die BG RCI die BGV B2 außer Kraft gesetzt. Die Nutzer von Showlasern sind aber eher in der BG ETEM oder der VBG zu Hause. Mit der Außerkraftsetzung der BGV B2 würde die Anzeigepflicht von Laserinstallationen bei den Ämtern für Arbeitsschutz entfallen.

Die BGV heisst jetzt bei einigen Berufsgenossenschaften „DGUV Vorschrift 11“ und kann kostenlos bei der DGUV heruntergeladen werden.

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Kontakt

Telefon: 030 555 76 277
Mobil: 0179 69 65 833
Mail: gutachter[ät]laserabnahme.de

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